Wenn Ihr von Peking aus auf die Grosse Mauer zum Spazieren oder Wandern hinfahren wollt, dann habe ich zwei ganz unterschiedliche Empfehlungen für Euch. Zum einen war ich mit Gruppen ein paar Mal an einer Stelle. Und danach alleine im Urlaub noch einmal woanders, beides ist als Tagesausflug möglich. Mein privater Tag auf der Mauer ist unvergessen und etwas ganz ganz Besonderes in meinem Reiseleben.

Der chinesische Name bedeutet frei übersetzt „unvorstellbar lange Mauer“. Die Länge liegt in verschiedenen Messungen/Jahren/Ansichten zwischen 6.000 und 22.000 Kilometern. Das meiste davon ist nur noch ruinös da, nur wenige Teile sind noch begehbar vorhanden. In meiner Erinnerung war es eine anstrengende Wanderung mit permanentem Glücksgrinsen. Ich erinnere, dass es teils steil war und der Boden sehr schlecht. Als ich jetzt für diesen Post die 500 Fotos durchgeschaut habe und begann, war ich doch überrascht, WIE schlecht diese „gute“ Strecke doch war. Gestört hat mich das überhaupt nicht, ich war unglaublich fasziniert von dieser Mauer und davon, darauf entlang gehen zu dürfen. Jetzt war ich ja da und habe sie und meinen Tag dort für immer im Gedächtnis. Somit kann ich mich nur noch wage daran erinnern, wie unerreichbar es vor meinem Job dort schien, jemals auf der Chinesischen Mauer zu gehen. Wie gesagt, wenn Ihr die Chance habt: macht es!

Chinesische Mauer, einzelne Systeme, Abschnitte
Karte der Abschnitte Chinesische Mauer, erstellt von Maximilian Dörrbecker, gefunden auf Wikipedia | zum Vergrössern auf die KARTE KLICKEN

Falls jemand von Euch auch schon dort war, dann schreibt mir doch gerne in den Kommentaren, wie ihr es erinnert. Und schickt bitte einen Link, falls Ihr auch irgendwo Fotos oder Euren Bericht darüber veröffentlicht habt!

 

Es gibt von Peking aus drei „gängige“ Zugänge zur Chinesischen Mauer, die ich kenne. Bzw. inzwischen vier und wegen der Touristenströme wird weiter restauriert.

1- BADALING
Die touristischste, nahegelegenste und wie man schon ahnt die überlaufenste Möglichkeit liegt in Badaling, 70 Kilometer ausserhalb der Stadt.

2- MUTIANYU
Die zweite Option liegt in Mutianyu (auf Deutsch „Tal der wunderschönen Felder“) auf ca. 500m Höhe/hoch gelegen. Dort ist es sehr hübsch im Dorf selbst! Wir hatten eine Kooperation mit dem ‚Schoolhouse‘ für die Mittagessen nach unseren Mauer-Touren mit den Kunden. Die Location ist unheimlich schön es restauriert, es ist tatsächlich ein altes Schulgebäude. Die Expat-Besitzer haben nicht nur dieses Gebäude sondern inzwischen eine ganze Reihe alter Institutionen im kleinen Ort übernommen, die nicht mehr genutzt wurden. Alles ist liebevoll und geschmackvoll restauriert und neuen Nutzungen zugeführt worden. Es geht ökologisch zu in den Restaurants mit sehr gutem Essen. Dann gibt es ganz tolle Events, die die Städter am Wochenende hinauslocken, oder man kann die Locations auch mieten für seine Feier, alles ist sehr stilvoll. Es ist schön, dort  einen Tag hinauszufahren, aber ich wollte zu gerne länger bleiben, gleich ein paar Tage und Nächte, denn auch die Zimmer sahen sehr hübsch aus. Es gibt hier auch one-way Wandern, eine Option ist die Kombination mit dem Ort Jiankou.

Schaut Euch mal die Website des ‚Schoolhouse‘ an, dort ist alles sehr gut erklärt  (hier separat über die ‚Brickyard‘ Unterkunft). Und auch wenn Ihr gar nicht oder noch nicht hinfahrt: der Newsletter ist auch aus der Ferne sehr interessant und inspirierend zu lesen. Zuerst konnte ich mir vorstellen, einfach nur für einen Urlaub in Mutianyu zurück zu fliegen nach Peking. (Inzwischen würde ich auch noch andere Ziele wieder besuchen, zum Beispiel unbedingt Wutai Shan). Dieser Teil der Mauer stammt aus der Zeit um 550 n. Chr.

Chinesische Mauer Mutianyu
Dies ist die Route, die man in Mutianyu auf der Chinesischen Mauer gehen kann. Wobei ich nicht weiss, was mit Non-Tourist Area gemeint ist. Ob da die Mauer zu kaputt wird? DAS allein würde mich ja gleich wieder reizen…
Jessica auf der Grossen Mauer, in Mutianyu
Das Gefühl, wenn man das erste Mal irgendwo ist, wo man nie gedacht hätte, jemals hinzukommen. Ich stehe auf der Grossen Mauer. Verrückt.
Great Wall Mutianyu
Eine Wanderung hier sieht easy aus. Es sieht auch recht schön aus hier oben, und die Mauer ist in sehr gutem Zustand. Wir waren aber immer nur kurz oben und auf bis auf einmal, als wir einen Teamausflug machten, auf der Stelle geblieben.
Henkel Chinesische Mauer Mutianyu Jessica
Dank für die Firma Henkel für die Restaurierung der Mauer 1989
toboggan mutianyu wall
Einmal habe ich diesen Spass mitgemacht, im Toboggan den Berg wieder hinunter geflitzt, es lohnt sich. Hinauf geht es übrigens mit einer Seilbahn.

4- HUANGHUACHENG
Der vierte Spot ist mir nicht bekannt gewesen: Huanghuacheng, dazu habe ich gerade ein tolles Foto auf Instagram gesehen. Das mit Schlittschuhfahren finde ich ja besonders cool, zumal ich das bei uns in Hamburg nie mehr habe, seit die Alster nicht mehr zufriert jeden Winter:

Schlittschuhlaufen an der Chinesischen Mauer in Huanghuacheng
© Jenniver Vaniston (Instagram @jennifervaniston)

3- Von JINSHANLING nach SIMATAI

Was ich Euch aber eigentlich ans Herz legen möchte, ist diese echte Wanderung auf der Chinesischen Mauer!

Ich hatte irgendwie von dieser Option erfahren und war Feuer und Flamme. Beide Orte kann man auch einzeln besuchen und je dort auf die Mauer und oben „herumlaufen“. Aber ich hatte herausgefunden, dass man auf dieser Strecke gut von A nach B wandern kann. Das fand ich etwas ganz Besonderes für den krönenden Abschluss nach meiner Arbeit bei den Olympischen Spielen. Man konnte das als organisierte Tagestour für Touris in Hostels buchen, aber ich bekam damals den Tipp, einen privaten Fahrer zu nehmen. Das passte für mich besser, weil ich so dann selbst meine Geschwindigkeit bestimmen konnte. Ich wollte nicht wie üblich auf Gruppenreisen zügig gehen. Ich wollte stoppen, wann mir danach war, mich hinsetzen und einfach den Ausblick geniessen, Pausen machen und staunen. Ich würde vermutlich nicht wieder hierher kommen und wollte so viel wie möglich aus diesem Erlebnis Grosse Mauer mitnehmen.

Das war eine gute Entscheidung. Mit meinem Fahrer verabredete ich mich über seine Frau telefonisch. Mr. Liang holt mich pünktlich an meinem Hotel ab. Er sprach etwas Englisch, für die wichtigen Basics reichte es. Und dann ging’s los. Aber Hallo! Der Mann fuhr wie ein Besenkter, ich kam mir vor wie auf einer Ralley und auf dem Schleudersitz. Als er mich in Jinshanling absetzte, wollte er mir dann eine Vorgabe für die Uhrzeit der Abholung machen. Das musste ich ihm leider ganz schnell ausreden, ich hatte ihn für den Tag bezahlt und als individuellen Fahrer, und habe dann noch einmal klar gemacht, dass ich so schnell und vor allem langsam gehen werde, wie ich möchte. War dann auch okay und wir verabredeten, dass ich ihn, sobald ich mich dem Ziel näherte, anrufen würde (ich hatte eine chinesische Handykarte). Die Rückfahrt war dann auch wieder abenteuerlich, er nahm einmal eine „Abkürzung“ von der Autobahn runter durch ein Dorf peitschend, mit sicher 100 Sachen, vorbei an den Einwohnern, und grinste mich stolz an, als er wieder auf die Autobahn zurück kam und definitiv eine Menge Autos überholt hatte in der Zeit.

Wichtig für Eure Wanderung: wirklich gute feste Schuhe für Trittsicherheit, gleich in den Fotos seht Ihr, was ich damit meine. Trinkwasser, ich hatte ein paar kleine Flaschen dabei. Man kann zwar unterwegs auch etwas kaufen, aber sicher-ist-sicher. Übrigens, es gibt keine Toiletten, ich habe bei der Hitze auch keine benötigt. Essen hatte ich mir auch mitgenommen.
Ich war im August dort, die Kombination aus Hitze und Anstrengung war okay, ich fand es schön. Ich würde die „grüne Jahreszeit“ empfehlen, weil ich persönlich die Aussicht dann schöner finde. Bitte auch an Sonnencreme und sogar Kopfschutz denken. Herbst stelle ich mir auch noch schön vor mit den Farben. Winter mit Schnee auch, aber das wäre mir zu kalt und anstrengend zu wandern, zumal man unter dem Schnee die kaputten Steine und den Weg schlecht erkennen kann. Frühjahr „in braun“ wäre nicht meine Wahl, aber wenn ich aus irgendeinem Grund dann in China wäre, würde ich natürlich auch dann auf der Grossen Mauer wandern gehen. Es ist also IMMER ein grossartiges Erlebnis.

Jetzt kommen die besten 10% der Bilder meiner Wanderung, es sind 10 Kilometer und 43 Wachtürme, die ich erklommen und wieder hinabgestiegen bin. Die Geschichten zu dem Tag erzähle ich in den Foto-Kommentaren. Viel Spass beim Lesen, ich hoffe, Ihr habt Lust, Euch bis zum Ende dieses ausnahmsweise sehr langen Foto-Posts durchzuklicken. Es war so wunderschön, und ich hoffe, die Bilder können das rüberbringen, zusammen mit meinen Kurztexten.

jinshanling seilbahn grosse mauer
In Jinshanling wird man auch nicht gleich an der Mauer abgesetzt, sondern es geht ebenfalls mit der Seilbahn nach oben. Dieser Teil der Mauer wurde ab 1368 n. Chr. erbaut
chinesische mauer jessica
Das erste Stück war harmlos, aber dann kam das hier. Wow! Es sah toll aus, fand ich.
Und es sah auch anstrengend aus, nicht nur wegen der Steigung. Der Bodenbelag wurde deutlich schlechter.
Wahnsinn, wie steil es plötzlich wurde. Schritt für Schritt, bloss auf den Weg achten.
Da blieb dann mal keine Zeit um die Umgebung zu bewundern. Die Stufen waren sehr hoch, das war Klettern.
aufstieg grosse mauer
Von oben, zurückblickend, sieht man schon gar nicht mehr, wie steil es darunter war. Hier kam gerade mal eine Reisegruppe und die musste zusammen bleiben.
War ich froh, dass ich alleine wandern gegangen war.
Mit den zwei Jungs aus Argentinien bin ich ein Stück zusammen gegangen. Es war heiss, man sieht’s an ihren Shirts.
Und wieder eine Pause für mich. Einfach nur in die Ferne blicken. Die Stille um mich herum war fantastisch.
Kraxelei zu einem der 43 Türme, und auf der anderen Seite wieder hinunter
Jetzt habe ich gerade mal Lust auf Lekture über den Bau, wie war das damals, wie viele Menschen zum Beispiel hier, arbeitend, schlafend, lebend…
simatai autobahn
Da sieht man etwas, das mir ganz und gar nicht gefiel. Bei Simatai wurde eine Autobahn gebaut. Auf den gesamten 10 Kilometern habe ich sonst keine Zivilisation gesehen – oder vermisst.

Farbenpracht, kleine bunte Kleckse auf der Mauer
Immer schön aufpassen, nicht runterfallen 😉
Weitblick und Aussicht
Hier gab es ein Stück, bei dem man für die bessere Wegstrecke am Turm vorbei gehen sollte. Das gab es ein paar Mal optional, einmal als Muss.

In den Türmen waren üblicherweise Chinesen, die Getränke verkauften. Die auch noch kühl waren. Wenn ich mir vorstelle, wie sie jeden Tag alles hochschleppen! Es sind ja auch keine Dörfer direkt unterhalb. Ich hatte zwar Chinesisch gelernt vor dem Job, aber für derartige Konversationen war es nicht genug.

Und plötzlich ein komplett Wahnsinniger. Ein Deutscher beim Joggen auf der Mauer. In einer Bruthitze und auf völlig unebenem Boden. Aber hier hat die Konstruktion noch sehr schöne intakte hohe Seitenmauern.
Ich hab mir meine Mütze aufgesetzt, weil es heiss war, um meinen Kopf zu schützen.
Ich vermute, die Station ist inzwischen voll in Benutzung und Simatai hat eine Erweiterung in vielerlei Hinsicht erfahren.

Erstaunlicherweise, so anstrengend wie es war, habe ich nicht mitgezählt oder mich gefragt, wie viele Türme und Auf und Abs es noch sind. Jedes Stückchen war ein Schatz und ich freute mich so sehr, hier zu sein.
you have got into simatai great wall buy the ticket please
Halbzeit?
Hier hatte ich glaube ich das erste Mal den Blick auf das Ziel, auch wenn ich es noch nicht so gaaanz klar sehen konnte. Für Euch vorab: da wo auf dem hinteren Mauerstück eine Querstrasse verläuft, endet meine Wanderung. Da liegt Simatai.
Aber noch war ich ja nicht da, ich hatte noch einen Teil der schönen Wanderung vor mir. Erstmal bergab
Was für eine hübsche Schwingung in der Mauer. Ich finde, im Nachhinein sieht es anstrengend aus. Die Hitze war anstrengend, nicht wirklich die Wanderung. Naja, doch, es kam mir aber nicht so vor.
Die Mauer hat nicht überall Seitenmauern, wie ein paar Fotos vor diesem! Man muss schon aufpassen und in der Mitte bleiben. Verschiedene Beläge überlagern sich hier am Boden. Ich erinnere, dass das Handynetz hier sehr gut war. Vor Zeiten von Smartphones. Ich war nur mit Fotografieren mit der Kamera beschäftigt. Und höchstens mit ner SMS ab und an.

runter, und mit Schwung wieder hoch
Ich weiss gar nicht, ob man hier auch einfach mal übernachten könnte. Aber ich glaube, es geht eine Patroullie die Strecke ab am Tagesende. Man kann sich natürlich bei ner „Abzweigung“ von der Mauer verstecken, wenn man scharf drauf ist. Cool wäre das schon, da oben auf so einem Turm zu übernachten, Sonnenuntergang…. Sonnenaufgang. Super Erlebnis zu zweit.
Erstaunlicherweise, so anstrengend wie es war, habe ich nicht mitgezählt oder mich gefragt, wie viele Türme und Auf und Abs es noch sind. Jedes Stückchen war ein Schatz und ich freute mich so sehr, hier zu sein.
Wow. Eine meiner letzten grossen Steigungen! Hat was von einer Achterbahn.
So wunderschön. Innehalten, anhalten, einfach nur ansehen. Nirgendwo ein Haus weit und breit.
Oh, ab hier geht es wohl nur noch bergab. Nicht, dass das einfacher ist als Treppen steigen, die ganzen Stufen hinab zu gehen. Bzw. abschüssige Fläche. Aber ich habe mich trotzdem gefreut.
Hier ungefähr begann ich mich auch darüber zu freuen, dass ich die gesamte Strecke, die vor mir auf diesem Foto liegt, nicht mehr gehen sollte. Auch wenn ich neugierig war, wohin sie führte und wie es dort wohl aussah. Ich war jetzt merklich erschöpft.

Das sieht mir jetzt aber doch recht steil aus.
Das war eine willkommene Vollsperrung. Einmal Hoch & Runter weniger.
An dieser Stelle ging es auf die Mauer zurück und ich blickte mich um zu diesem Turm, den wir auf dem Weg (hier im Bild jetzt spiegelverkehrt links) ausgelassen hatten.
Vor uns das Ziel im Auge
ankunft simatai
Simatai schon zu sehen
turm chinesische mauer simatai
Nee! Das war mein letztes Stück Chinesische Mauer, die Grosse Mauer von China. Ich bin noch einmal zurück gegangen zu dem Turm, den wir ausgelassen hatten, und habe dieses letzte Abschiedsfoto zu seinen Füssen gemacht
Tschüss, Wunder der Weltgeschichte!
Widerwillig würde ich mich nach den letzten Schritten ins Tal noch ein paar Stufen nach oben schleppen. Ich war jetzt wirklich fix und fertig.

Ich hatte es geschafft. Ich war 10 Kilometer gewandert unter widrigen Bedingungen, fröhlichst und sehr glücklich, jetzt stolz auf meine Leistung. Ich habe mich so gefreut über meine Idee, darüber dass es so schön war und so gut geklappt hat.
simatai mauer karte
Simatai und die Maueransicht

simatai berge
Ein letzter Ausblick auf die Berglandschaft, in der ich den ganzen Tag verbracht hatte, fern von Zivilisation. Was für ein Bauwerk, diese Grosse Mauer in China, all ihre Teile. Ich habe grossen Respekt vor den Menschen, die sie erbaut haben. Wunderschön war es.
Auf der Chinesischen Mauer wandern
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6 Gedanken zu „Auf der Chinesischen Mauer wandern

  • 13. März 2018 um 9:19
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    Toller Bericht und zudem noch richtig schöne Bilder. Solch eine Reise könnte ich mir auch sehr gut vorstellen.

    Antworten
    • 13. März 2018 um 9:35
      Permalink

      Dankeschön. Ich war so begeistert, dass ich nach Rückkehr aus China eine zeitlang für möglich gehalten hatte, nur für diese Wanderung (hier oder an anderer Stelle) nach Peking zurückzukehren. Also gleich raus aus der Stadt (die mir auch gut gefallen hat) und nur „Mauer“ Urlaub, am liebsten in Mutianyu, weil die Einrichtungen und somit das Erlebnis im Ort so hochwertig sind.

      Aber auch unsere anderen besuchten Orte, die ich sorgsam ausgewählt hatte danach, etwas Besonderes zu sein, wo nicht jeder hinfährt, würde ich wieder besuchen: Besonders Wutai Shan, wir waren die einzigen Langnasen dort, aber auch Pingyao (auch keine Deutschen getroffen, dafür erstaunlicherweise viele Franzosen). Xian haben wir gemieden. Waren aber dann doch im beeindruckenden Shaolin-Kloster.

      Meine chinesische Kollegin während der Olympics in Peking meinte zu unserer Route, das sei aber sehr aussergewöhnlich für westliche Touristen. 🙂

      Wir haben übrigens alle inländischen Transporte mit CTrip von China aus gebucht, das hat super gut geklappt, alles online.

      Antworten
    • 14. März 2018 um 15:47
      Permalink

      Dankeschön liebe Cornelia, auch für’s Vernetzen und Verlinken! 🙂

      Antworten
  • 27. September 2018 um 16:29
    Permalink

    Hallo Jessica,
    toller Bericht. Ich hatte jetzt aber mehrfach gelesen, dass diese Strecke gesperrt sei und man nicht mehr die Route von Jinshanling nach Simatai wandern kann/darf. Weißt du was darüber?
    LG Nadja

    Antworten
    • 27. September 2018 um 16:43
      Permalink

      Hi Nadja,
      nein, darüber weiss ich nichts, bin nicht auf dem Laufenden. Das wäre ja schade, so eine tolle lange Strecke! Vielleicht Reparaturen? Da war ja einiges SEHR kaputt und dadurch natürlich potenziell gefährlich. Wobei ich das genau so schön fand, wie es war. Zu meiner Zeit war aber auch die Autobahn noch nicht da und Simatai noch still.Ich würd mal Leute auf Instagram suchen, die dort (an einem der Endpunkte) gerade waren, die müssten es am besten genau sagen können. Grüsse!

      Antworten

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